Netzwerk Brandenburg/Berlin

Soziale Landwirtschaft in Brandenburg

Im April 2019 hat Alexandra  Retkowski, seit 2018 Fördermitglied bei Petrarca e.V., an der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus die Professur „Soziale Dienstleistungen für strukturschwache Regionen“ angetreten. Die Professur ist im Fachbereich Soziale Arbeit angesiedelt. Mit dem Forschungsgebiet wird der Strukturwandel in der Lausitz (Stichwort Kohleausstieg) mit Blick auf soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Fragestellungen forschend begleitet. In Lehre, Forschung und Theoriebildung spielen Fragen der Gemeinwesenorientierung, der demokratischen Partizipation und der Bürgerbeteiligung, der bildungs- und sozialräumlichen Aneignungsprozesse aller Altersgruppen sowie das lebenslange Lernen im Kontext einer sich verändernden Arbeitsgesellschaft eine wichtige Rolle. Die Verbindungen und Schnittpunkte zwischen der Notwendigkeit einer ökologischen Transformation und den sozialen Diensten des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitssystems stellen eine Querschnittsperspektive dar. In einer ländlich geprägten Region wie der Lausitz sind dabei die Potentiale der Sozialen Landwirtschaft ein zentrales Element gesellschaftlicher Umstrukturierungsprozesse in Hinblick auf sozial und ökologisch nachhaltige Lebenswelten.

Als erstes Kooperationsprojekt mit der DASoL hat 2019 eine Bestandsaufnahme Sozialer Landwirtschaft im Bundesland Brandenburg stattgefunden. Damit wird angeknüpft an die früheren Netzwerktreffen Berlin/Brandenburg; eine enge Abstimmung mit den Aktivitäten der Hochschule Eberswalde ist vorgesehen.

Kontakt:
Prof. Dr. Alexandra Retkowski, BTU Cottbus, Lipezker Straße 47, 03048 Cottbus, Alexandra.Retkowskib-tu.de

Kontakt

Nothart Rohlfs

Change | Coaching | Mediation
Klosterstr. 4
16798 Fürstenberg/Havel OT Himmelpfort
Tel: +49 (0)33089 43927, Fax: +49 (0)33089 43926
post[at]nrohlfs.de, Website  

Ankündigungen

Universität Cottbus / DASoL starten Projekt:
Bestandserhebung „Soziale Landwirtschaft“ in Brandenburg

Im Zuge der Besetzung des Fachgebiets „Soziale Dienstleistungen für strukturschwache Regionen“ am Institut für Soziale Arbeit an der Universität Cottbus startet eine Erhebung von Angeboten, Interessen und Entwicklungen der Sozialen Landwirtschaft in Brandenburg und Berlin. Durchgeführt wird das Vorhaben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft DASoL.

Online Umfrage: Mit Hilfe der Online-Umfrage sollte ein Überblick über die Vielfalt bereits bestehender Angebote im Bereich Sozialer Landwirtschaft gewonnen werden. Darüber hinaus sollten Möglichkeiten und Hemmnisse sowie Bedarfe interessierter Betriebe und Organisationen an der Sozialen Landwirtschaft aufgedeckt werden. Welche Mehrwerte können für landwirtschaftliche Betriebe, für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und für ländliche Räume entstehen? Die Umfrage soll Grundlagen für künftige Forschungs- und Vernetzungsaktivitäten liefern. Über die Umfrage hinaus sind ein Runder Tisch und in 2020 eine öffentliche Tagung in Cottbus vorgesehen.

Hier geht es zu den ersten Ergebnissen der Bestandserhebung.

 

Bisherige Veranstaltungen

Öko-Aktionsplan für Brandenburg

Thomas van Elsen

Am 7. Oktober war Auftakt zu Ausarbeitung eines Öko-Aktionsplans für das Bundesland Brandenburg in Potsdam. Nach der Begrüßung durch Irene Kirchner, Leiterin des Referats Ökologischer Landbau im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK), präsentierte Marthe Rißmann, Referentin ökologischer Landbau den Stand der Dinge: Derzeit werden 13,2% der landwirtschaftlichen Nutzfläche Brandenburgs ökologisch bewirtschaftet, politisches Ziel sind 20% bis 2024.

Auf EU-Ebene wurde 2004 ein Öko-Aktionsplan verabschiedet, im aktuellen Koalitionsvertrag in Brandenburg ist die Erarbeitung eines Öko-Aktionsplans Brandenburg festgeschrieben. Dieser soll in einem partizipativ gestalteten Dialogprozess unter Einbeziehung aller relevanter gesellschaftlicher Gruppen (Wissenschaft, Forschung, Beratung, Praxis, Verwaltung usw.) erarbeitet werden. Das MLUK möchte den Aktionsplan nicht top down erarbeiten, sondern versteht sich als Teil des Prozesses. Mehrere Workshops sollen durchgeführt werden, moderiert von einer professionellen Kommunikationsagentur, die im Januar 2021 ihre Arbeit aufnimmt. Es wird eine eigene Internetpräsenz und eine Seite bei Twitter (#ökoBB) geben. Derzeit wird eine Internetpräsenz erarbeitet.

Die gut 30 Anwesenden fanden sich in Gesprächsgruppen zusammenfinden und sammelten erste Aspekte für den Ökoaktionsplan (Wissenschaft/Ausbildung, Ernährung/Verbraucher, Landwirte und Verwaltung). In der Gruppe Landwirte wurde neben Aspekten der Vermarktung („Berlin hat eine große Nachfrage und Brandenburg ein begrenztes Angebot an Bioprodukten“) und Forderungen nach einem Kompetenzzentrum für Ökolandbau auch Soziale Landwirtschaft als Perspektive multifunktionaler Landnutzung im Ländlichen Raum angesprochen. Ziel von Prof. Dr. Alexandra Retkowski vom Fachgebiet Soziale Dienstleistungen für strukturschwache Regionen der Universität Cottbus ist, Soziale Landwirtschaft als Thema im entstehenden Öko-Aktionsplan zu verankern. In den kommenden Workshops sollten sich weitere Akteure der Soziale Landwirtschaft an dem Entwicklungsprozess beteiligen, dessen Ergebnis der Öko-Aktionsplan sein wird.

Kontakt: oekoaktionsplanmluk.brandenburg.de.

Siehe weiterhin: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~07-10-2020-agrarumweltministerium-startet-breite-beteiligung-fuer-oekoaktionsplan

Fotos: MLUK

 

Fachtag Soziale Landwirtschaft in Cottbus/ Brandenburg

am Donnerstag, 5. März 2020

Aufbauend auf den Ergebnissen der Online-Umfrage und des Runden Tisches Soziale Landwirtschaft fand am Donnerstag, 5. März 2020, ein Fachtag Soziale Landwirtschaft in Cottbus statt.

Im Rahmen des Fachtags haben wir die Vielfalt Sozialer Landwirtschaft in Brandenburg und Europa durch die Vorstellung von Praxisbeispielen sichtbar gemacht und an Strategien gearbeitet, Soziale Landwirtschaft zum Impulsgeber für einen Transformationsprozess in Brandenburg zu entwickeln. Wir haben über Potenziale und Perspektiven Sozialer Landwirtschaft für Menschen, Landwirtschaft und Kulturlandschaft informiert – und Verbündete zur Förderung Sozialer Landwirtschaft aus den Sektoren Landwirtschaft, Soziales, Gesundheit und Bildung gewonnen.

Vorgestellt wurde der Entwurf eines Positionspapiers zu Entwicklungsimpulsen durch Soziale Landwirtschaft für den ländlichen Raum in Brandenburg, das wir im Rahmen des Fachtags diskutiert und weiter entwickelt haben.

Ansprechpartnerin:Prof. Dr. Alexandra Retkowski, Tel. 0355-5818751, Alexandra.Retkowskib-tu.de.

Hier geht es zum ausführlichen Tagungsbericht.

 

Runder Tisch Soziale Landwirtschaft Brandenburg in Cottbus

am 22. Oktober 2019

"Soziale Landwirtschaft als Impulsgeber für den ländlichen Raum entwickeln“ – so lautete das Motto einer Expert*innenrunde, die sich am 22. Oktober 2019 an der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus–Senftenberg traf. Eingeladen hatten Prof. Dr. Alexandra Retkowski vom Fachgebiet Soziale Dienstleistungen für strukturschwache Regionen der Universität und Dr. Thomas van Elsen von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft DASoL.

Soziale Landwirtschaft verbindet Landwirtschaft mit sozialer und pädagogischer Arbeit – eine Kombination, die Mehrwerte für Mensch, Landwirtschaft und den ländlichen Raum schafft. Die Teilnehmer*innen stellten eigene Projekte vor – von der Arbeit mit Migranten im Garten bis hin zur Gefangenen-Fürsorge, die Verurteilten im Strafvollzug gemeinnützige Arbeiten anstelle von Freiheitsentzug im Gefängnis anbietet. Neben Expert*innen aus Brandenburg und Berlin waren auch Sachsen und Hessen vertreten.

 

Berufsbegleitende Weiterbildung in Eberswalde von Februar bis April 2017: (Meine) Zukunft in der Sozialen Landwirtschaft

Wann?    Februar bis April 2017

Wo?        Eberswalde

Ideen, Konzepte, Trends

Das Weiterbildungsmodul „(Meine) Zukunft in der Sozialen Landwirtschaft – Ideen, Konzepte, Trends“ ist eins von fünf Modulen des Zertifikatsprogramms Soziale Landwirtschaft, das im Rahmen des Projektes: „Weiterentwicklung, Evaluation und Etablierung von berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde“ entwickelt und erprobt wird.
 

9. Netzwerktreffen

Wann?    13.10.2014

Wo?        Berlin

Liebe Netzwerkfreunde,

am 13.10.2014 trafen sich Mitglieder des Netzwerkes, um über die Weiterführung der Arbeit des Netzwerkes zu sprechen. Übereinstimmend wurde festgestellt, daß es weiterhin ein großes Interesse an der Weiterführung der Netzwerkarbeit gibt. Insbesondere beim letzten Treffen des Netzwerkes gab es auch ein wachsendes Interesse neuer Mitglieder. Besonders die Besuche bei den verschiedensten Brandenburger Netzwerkpartnern und der damit verbundene Erfahrungsaustausch gaben immer viele Impulse.

Als wesentlicher Grund für die Stagnation der Netzwerkarbeit wurde die fehlende finanzielle und organisatorische Basis für die doch aufwändige Netzwerkarbeit festgestellt. Durch Marianne Nobelmann und Henrike Rieken von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde wurde vorgeschlagen die weitere Netzwerkarbeit im Rahmen des InnoForums Ökolandbau Brandenburg (www.innoforum-brandenburg.de) durchzuführen. Über dieses Forum besteht die Möglichkeit Projektmittel für einen Zeitraum von drei Jahren zu beantragen und damit die Arbeit personell und finanziell längerfristig zu unterstützen. Über die bestehende Webseite ergeben sich auch neue Perspektiven für die Außendarstellung und interne Kommunikation für das Projekt. Es wurde vereinbart, daß eine Projektskizze als Basis für einen Projektmittelantrag erarbeitet wird. Als Koordinatoren wurden Henrike Rieken und Wolfgang Dannebaum mit der Vorbereitung beauftragt. Der erarbeitete Entwurf wird den Netzwerkmitgliedern bis spätestens Anfang Dezember 2014 zur Diskussion gestellt.

Teilnehmer des Arbeitstreffens am 13.10.2014 in Berlin waren :
Dr. Marianne Nobelmann  HNE
Dr. Henrike Rieken HNE
Nothart Rohlfs
Sabine Fuldner   Hiram Haus
Joachim Brych
Yvonne Kiefel
Daniela Dörfel   Lebenshilfe Prignitz
Cornelia Schumann   Lebensräume Neuruppin
Wolfgang Dannebaum    Fairmade Plus e.V.

 

8. Netzwerktreffen

Wann?      18.10.2013

Wo?          Himmelpfort

Um das Ziel "Vernetzung, Kooperation und Weiterentwicklung Sozialer Landwirtschaft in Brandenburg" umzusetzen, traf sich das keimende Netzwerk von Betrieben und Organisationen aus Landwirtschaft, Garftenbau, Sozialwesen und Jugend- und Behindertenarbeit mit einem Fachreferat. Rebecca Kleinheitz (Netzwerk alma: arbeitsfeld landwirtschaft mit allen - für Menschen mit und ohne Behinderung; www.netzwerk-alma.de), informierte über Möglichkeiten und Bedingungen zur Umsetzung von Sozialen Dienstleistungen in der Landwirtschaft  und Anne-Marie Muhs (Wurzelkinder e.V.; http://biohof-muhs.de/index.php/wurzelkinder-e-v) berichtete über Bauernhofkindergärten als nachhaltige Bildungsstätte.

Der Austausch zwischen Betrieben war daneben ein wesentlicher Punkt auf der Tagesordnung. 

Hier geht es zum Einladungsschreiben.

 

7. Netzwerktreffen

Wann?      18.6.2013

Wo?          Lebensräume Neuruppin

Was geschah: Begrüßung, Vorstellungsinterviews, Vorstellung der Lebensräume Neuruppin, Vorstellung der Solidarischen Landwirtschaft und der Organisation der Gärtnerei, Ankündigung für das achte Treffen, Mittagessen, Open Space.

Open Space: Es wurden folgende Fragestellungen bearbeitet: 

  • Kooperationspartner für Schulbauernhof
  • Budgetierung CSA
  • Allgemeine Fragen zur CSA

 

6. Netzwerktreffen

Wann?     25. April 2013

Wo?         Hiram Haus Berlin

Vertreten waren 13 Teilnehmer und 3 Betriebe. Es bildeten sich die zwei Arbeitsgruppen: „AG Vorbereitung der kommenden Treffen“ und „AG Öffentlichkeitsarbeit“, in denen gearbeitet wurde.

Das Protokoll des Treffens ist hier zu finden.

 

5. Netzwerktreffen

Wann?     24. Januar 2013

Wo?         Hiram Haus Berlin

Es wurde beschlossen, auch über vorige Befragung abwesender NetzwerkerInnen im Internet, dass künftig 1 Treffen mit Hofführung auf wechselnden Höfen und 3 Treffen zur Arbeit in den AG's an einem zentralen Ort stattfinden sollen. Margret Geißler und Elisabeth Gernert stellen ihre Bachelor-Arbeit zu Netzwerken der sozialen Landwirtschaft vor, Wolfgang Dannebaum informiert über verschiedene Organisationen. Anschliessend wurde in den einzelnen Arbeitsgruppen gearbeitet.

Das Protokoll des Treffens ist hier zu finden.

Weitere Ergebnisse des Treffens sind den vier Fotos zu entnehmen 

 Foto I     Foto II     Foto III     Foto IV

 

4. Netzwerktreffen

Wann?     19. September 2012 

Wo?         Ökohof Kuhhorst/Mosaik Unternehmensverbund

Hans Ruwe und Kerstin Nierhaus waren Gastgeber beim Treffen auf dem Ökohof Kuhhorst.

Es wurde versucht, Struktur und Organisation der Treffen genauer festzulegen. Dafür wurden verschiedene Formate vorgeschlagen und ein Stimmungsbild erhoben. Eine Einteilung in Arbeitsgruppen ergab Zuständige und jeweils Verantwortliche für die Arbeitsgruppen Vermarktung (Wolfgang Dannebaum), Netzwerk (Regina Damman) und Beratung (Kerstin Nierhaus, Arndt Lenz). Es soll außerdem die Arbeitsgruppen Organisation und Finanzen geben, für die es noch keine Zuständigen gibt.

3. Netzwerktreffen

Wann?      19. Juni 2012 

Wo?          AWO Gut Kemlitz

Lutz Müller stellte am Vormittag bei einer Hofführung das Gut Kemlitz vor

Das Treffen mit 13 TeilnehmerInnen wurde von Nothart Rohlfs und Daniel Reinke moderiert. Im Mittelpunkt standen Themen zur Netzwerkarbeit. Die Studentinnen Elisabeth Gernert und Margret Geißler stellten ihre geplante Bachelor-Arbeit über den Netzwerkbildungsprozess vor, Daniel Reinke hielt einen Impulsvortrag zur Netzwerkentwicklung. Dann wurde an konkreten Handlungsschritten gearbeitet.

Das Protokoll des Treffens ist hier zu finden.

 

2. Netzwerktreffen

Wann?      1. März 2012

Wo?          Gronenfelder Werkstätten gGmbH in Frankfurt (Oder)

Foto: Nach dem Mittagessen führte Jochen Hanschel über den Hof.

Der "Informations- und Netzwerktag Soziale Landwirtschaft Brandenburg/Berlin" im November 2011 war ein erfolgreicher Auftakt. In Klosterfelde waren große Motivation und viel Energie spürbar, gemeinsam ein lebendiges Netzwerk Soziale Landwirtschaft Brandenburg-Berlin zu entwickeln. Hintergrund sind konkrete gemeinsame Anliegen der Akteure, deren Bearbeitung sich lohnt!

Am 1. März 2012 hat nun ein vereinbartes Folgetreffen stattgefunden. In Arbeitsgruppen wurde an den gemeinsam identifizierten Aufgaben und Themenschwerpunkten weitergearbeitet. Darüber hinaus hat Jochen Hanschel die Gelegenheit gegeben, den Bereich Landwirtschaft der Gronenfelder Werkstätten kennenzulernen. Hier werden mehr als 40 Menschen mit Behinderungen im Feldbau, in der Tierhaltung und in der Gärtnerei beschäftigt.

Das Protokoll des Treffens ist hier zu finden.

 

1. Netzwerktreffen

Wann?      24. November 2011

Wo?          Hiram Haus Neudorf e.V. in Klosterfelde

Es kamen rund 35 Teilnehmer vielfältiger Einrichtungen der Sozialen Landwirtschaft, aber auch der Beratung, Vermittlung, Wirtschaft und Forschung zusammen. Marianne Nobelmann führte strukturiert und gut vorbereitet durch das Programm. Gleich in der Begrüßung und Einführung nannte sie präzise die Ziele der Veranstaltung: Es sollte die Möglichkeit zum gegenseitigen Wahrnehmen und Erfahrungsaustausch bestehen, Interessierte sollten über Soziale Landwirtschaft informiert werden und der Bedarf zur Vernetzung sollte geprüft werden. Die Frage, ob sich aus der Veranstaltung ein Netzwerk bildet und wie dieses konkret aufgebaut und ausgestaltet werden soll, wurde offen in den Raum gestellt und sollte im Laufe des Tages von den Teilnehmern geklärt werden. Nach der Vorstellungsrunde, in der bereits brennende Anliegen und Fragen der Teilnehmer genannt wurden, schloss sich ein informativer Teil an. Thomas van Elsen hielt einen Vortrag zum Stand der Sozialen Landwirtschaft in Europa und Deutschland und stellte bereits abgeschlossene und noch laufende Projekte vor. Abschließend veranschaulichte er exemplarisch die Vielfalt Sozialer Landwirtschaft anhand mehrerer Fallbeispiele.

Sybille Fuldner, Leiterin der Landwirtschaft des Hiram Hauses, stellte im Anschluss die Entstehungsgeschichte und das Konzept des Hiram Haus Neudorf e.V. vor und leitete damit in die nach dem Mittagessen stattfindende Hofführung über.

Am Nachmittag war dann die aktive Mitarbeit der Teilnehmer in Kleingruppen gefragt. Auf Vorschlag von Marianne Nobelmann wurde zum einen der Status quo der Sozialen Landwirtschaft in Brandenburg ermittelt, zum anderen wurden darauf aufbauend Ideen und Vorschläge für die Weiterentwicklung identifiziert. Konkret arbeiteten die Arbeitsgruppen parallel an folgenden Fragen: Was sind die derzeitigen Herausforderungen der Sozialen Landwirtschaft in Brandenburg? Was sind ihre Stärken und Potenzial? Was sind Bedarfe der Soziale Landwirtschaft in Brandenburg und welche Handlungsmöglichkeiten und Arbeitsbereiche leiten sich daraus ab?

Aus den im Plenum vorgestellten Ergebnissen der Arbeitsgruppen wurden Themenschwerpunkte herauskristallisiert, die als Leitfaden für die weitere Netzwerkarbeit dienen sollen. Unter den Teilnehmern herrschte Einigkeit, dass die Begründung eines regionalen Netzwerks Soziale Landwirtschaft Brandenburg gewünscht ist und ein Folgetreffen in naher Zukunft stattfinden sollte. Marianne Nobelmann erklärte sich bereit, ein zweites Mal die inhaltliche Organisation und Moderation des Netzwerktreffens zu übernehmen. In Zukunft müsse die Koordination des Netzwerkaufbaus jedoch von Teilnehmern übernommen werden. Die Teilnehmer hinterließen in einer Liste ihre Kontaktdaten, um per E-Mail das Protokoll der Auftaktveranstaltung, die Einladung für das zweite Treffen und die Teilnehmerliste zu erhalten.

Das Protokoll des Treffens ist hier zu finden.

Informationsveranstaltung zum Thema Bedarf und Perspektiven regionaler Produkte aus sozialer Landwirtschaft in Berlin/ Brandenburg

Wann?       16. März 2012

Von?          Verein pro agro und der Fairmade Plus e.V

Diese Veranstaltung richtete sich an bestehende Firmen Sozialer Landwirtschaft in Berlin/ Brandenburg, an interessierte kleine und mittlere Unternehmen, die sich in Sozialer Landwirtschaft zukünftig engagieren wollen und an potentielle Kooperationspartner, insbesondere zur Weiterverarbeitung und zum Vertrieb solcher regionalen Produkte. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Informationen zum Bedarf und zu Entwicklungsmöglichkeiten für ökologisch hergestellte Produkte in Kooperation mit der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg.

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V.,

E-Mail: kontakt[at]proagro.de

Rundbrief

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