Aktuell: Das Diskussionsforum Soziale Landwirtschaft ist online!
Nachlese zur Witzenhäuser Konferenz "Wertvoll!"
Mit der Hofsuche kann gezielt nach Einrichtungen Sozialer Landwirtschaft gesucht werden.
Aktuelle Veranstaltungsankündigungen befinden sich hier.
Deutsche Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft (DASoL)
Anknüpfend an das Konzept der europäischen Arbeitsgemeinschaft Farming for Health und mehrere Forschungsprojekte zu Social Farming hat sich 2009 die „Deutsche Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft“ gegründet. Ziel der DASoL ist ein Austauschforum für die Vielfalt Sozialer Landwirtschaft und deren weitere Entwicklung. Aktivitäten solcher „multifunktionaler“ Höfe reichen von der Integration von Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen über die Einbeziehung sozial schwacher Menschen, straffälliger oder lernschwacher Jugendlicher, Drogenkranker, Langzeitarbeitsloser und aktiver Senioren bis hin zu pädagogischen Initiativen wie Schul- und Kindergartenbauernhöfen. Die DASoL unterstützt die Vernetzung von Einzelinitiativen durch thematische und regionale Netzwerke und möchte die Interessen der Akteure und bestehender Netzwerke bündeln und sichtbar machen. Darüber hinaus engagiert sich die DASoL in der Forschung und Weiterbildung. Träger ist der gemeinnützige Verein PETRARCA (Europäische Akademie für Landschaftskultur e.V.).
Die Website www.soziale-landwirtschaft.de informiert über Aktivitäten der regionalen Netzwerke und Veranstaltungen, bietet eine Datenbank zur gezielten Hofsuche an, ein „Forum“, in dem Fragen und Gesuche ausgetauscht werden können, sowie den kostenlosen Bezug eines Rundbriefs. Weiter finden sich Aufsätze und Poster zum Herunterladen, Themenvorschläge für Studien-Abschlussarbeiten, Literaturhinweise und zahlreiche Links zu Initiativen im In- und Ausland.
Soziale Landwirtschaft auf Biobetrieben in Deutschland
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Die Entwicklung und Vernetzung Sozialer Landwirtschaft in Deutschland unterstützen: dieses Ziel verfolgt das Projekt „Soziale Landwirtschaft auf Biobetrieben in Deutschland“, das im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert wird. Menschen mit Betreuungsbedarf ein lebenswertes Leben und sinnvolles Arbeiten auf dem Hof zu ermöglichen, das erfordert Initiative, aber auch Strukturen und politische sowie finanzielle Unterstützung. Das Projekt möchte Angebote ökologisch wirtschaftender sozialer Höfe für weitere Nutzergruppen transparenter machen, für die bisher kaum oder keinerlei Netzwerkstrukturen bestehen (Wohnungslose, Langzeitarbeitslose, Drogenkranke, Bauernhof-Kindergärten, Jugendhilfe, Alte Menschen …). Insbesondere bislang kaum Beachtung findende soziale Leistungen der Landwirtschaft, bei denen nicht die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern soziale, therapeutische und pädagogische Anliegen im Vordergrund stehen, werden näher beleuchtet und erfasst. Weiter wird angestrebt, Akteure aus dem Sozialbereich zur aktiven Unterstützung der Vernetzung Sozialer Landwirtschaft zu gewinnen. Denn: diese Form multifunktionaler Landwirtschaft erbringt einen Mehrwert für die Gesellschaft. Das aktuelle Projekt baut auf dem EU-Projekt SoFar (Social Farming – Soziale Leistungen multifunktionaler Höfe, www.sofar-d.de/) auf, das zum Ziel hatte, Empfehlungen für die Europäische Politik zu erarbeiten. Es setzte auf einer Ebene an, die erst indirekt und mittelfristig Auswirkungen auf die Förderung Sozialer Landwirtschaft im nationalen Kontext haben wird. Im SoFar-Projekt erarbeitete Forderungen an Entscheidungsträger in Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit zu ihrer Förderung in Deutschland enthält das „Witzenhäuser Positionspapier zum Mehrwert Sozialer Landwirtschaft“, das auf deutsch und englisch unter www.sofar-d.de/?Positionspapier verfügbar ist. |
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Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

