Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Gardeniser Fortbildung 2019

Hallo an alle Stadt- und Gemeinschaftsgärtner*innen und Interessierte,

nach langer Vorbereitung findet dieses Jahr endlich die erste praktische Umsetzung des Gardeniser-Programms statt. "Gardeniser Pro" ist die Fortsetzung des ersten Gardeniser-Projekts und wurde als Fortbildungsprogramm für die Ausbildung der "Gardeniser" (Garden-Organiser) geschaffen. Die Rolle des Gardenisers basiert auf der Idee, eine Schlüsselposition innerhalb urbaner und gemeinschaftlicher Gartenprojekte einzurichten und deckt ein breites Aufgabenspektrum rund um Gründung und Betrieb von Gemeinschaftsgärten ab. Dabei verbinden wir Kompetenzen der praktischen Gartenarbeit mit denen im sozialen Bereich, da urbane Gärten neben der landwirtschaftlichen Arbeit auch Orte des Miteinanders und der Gemeinschaft sind und Wissensvermittlung oder gesellschaftliches Zusammenleben eine tragende Rolle spielen. Ausführliche Informationen sind in den ersten beiden Newslettern (siehe Anhang) und auf der Homepage www.gardeniser.eu zu finden.

Die Fortbildung besteht aus folgendem Programm: 

1. Kurs vom 13. bis 18. Mai 2019 (Kalenderwoche 20) in Leipzig

2. anschließendes Praktikum für eine Woche in einem teilnehmenden Gartenprojekt (der Zeitraum ist flexibel und lässt sich bei Bedarf aufteilen, bspw. auf mehrere Wochenenden)

Teilnahme: Das Angebot richtet sich an Menschen, die in Gartenprojekten aktiv sind, bereits Erfahrungen gesammelt haben und ihre Kenntnisse vertiefen möchten oder vorhaben, ein Projekt zu gründen. Englischkenntnisse sind wünschenswert, da ein der Großteil der Kursmaterialien auf Englisch verfasst ist. Es ist nicht möglich, nur an einem der beiden Programmteile teilzunehmen.

Es wird ein Teilnahmebetrag von 30€ erhoben, der in in bar bezahlt wird. Weitere Kosten entstehen für Anreise, Selbstverpflegung und Übernachtung. Wir bemühen uns um die Organisation preiswerter Unterkünfte (Hostel ca. 15-25€ pro Nacht).

In Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen findet ein europaweiter Austausch statt. Einigen TeilnehmerInnen kann ermöglicht werden, einen Teil der Praktika in einem Partnerland (England, Frankreich, Italien, Griechenland) durchzuführen. Genauere Informationen folgen im Kurs.

Die folgenden Organisationen sind an dem Projekt beteiligt: Replay Network (Italien), Pistes Solidaires (Frankreich), ECTE (Griechenland), Social Farms & Gardens (England), Petrarca e.V. (Deutschland).

Die Datei „Bewerbungsbogen“ findet sich als word-Datei zum Herunterladen auf www.soziale-landwirtschaft.de à Projekte à Gardeniser pro à Training oder kann angefordert werden bei Gregor Menzel. Wer Interesse hat, teilzunehmen, schickt uns den ausgefüllten Bewerbungsbogen (am besten als pdf) per Mail bis zum 28. April zu; Nachfragen gerne per Mail. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die Teilnahmezusagen verschickt; bitte erst dann Quartiere buchen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Kurs!

Viele Grüße, Thomas van Elsen und Gregor Menzel

Kontakt und Rückfragen: Gregor.Menzelpetrarca.info, Tel. 01578 7296136

 


"The Gardeniser (Garden Organiser) IS NOT a technician, NOT a landscape designer, NOT an expert, NOT an facilitator, NOT a trainer, NOT a counselor, NOT a friend. IT'S ALL THAT TOGETHER! He knows nothing more than you, but can help you find a solution, even when you need to put together your needs and those of others, especially when they do not coincide. The Gardeniser works the land like you, but the roots to be treated are the internal cohesion and the well-being of the group in the urban garden; the plant to grow is the relationship with the territory with the institutions for a constructive dialogue and the recognition of the urban shared garden as a common good.

The Gardeniser is an active role within the urban shared garden, which deals with mediating and supporting the needs of gardeners, as well as ensuring cohesion and interrelation between them and the territory in which the garden is inserted, in all its expressions, institutional and not."


Ausbildung zum/zur Berater/in für Familienunternehmen in Landwirtschaft und Weinbau

Die Menschen auf dem Land sind von demographischen Veränderungen und wirtschaftlichem Strukturwandel in besonderer Weise betroffen.

Viele Familien leben zum Teil schon Jahre in der Unsicherheit, wie es mit ihrem Betrieb weitergehen wird. Am Ende steht oft die Unternehmensaufgabe, weil z. B. eine innerfamiliäre Betriebsnachfolge nicht geregelt werden kann. Das Schicksal des Betriebes und das Schicksal der Familie sind in Fami­lienbetrieben auf das Engste miteinander verknüpft. Eine betriebliche Krise hat immer auch Auswirkungen auf die Familien und schließt fast immer familiäre Schwierigkeiten mit ein, die nicht selten mehrere Generationen betreffen.

Ländliche Familienberatung der Kirchen bietet fachkundige und seelsorgerliche Begleitung.

Wer ist angesprochen?

Frauen und Männer, die sich für eine Ausbildung zur Beraterin / zum Berater im ländlichen Raum interessieren und sich verlässlich in diesem Bereich nach der Ausbildung engagieren wollen.

Was erwartet Sie in der Ausbildung?

  • Methoden der Kommunikation und Gesprächsführung
  • Methoden der seelsorgerlichen Beratung
  • Schulung Ihres „systemischen“ Blicks auf Familien, deren Betriebe und deren soziales und kulturelles Umfeld
  • Sie lernen, sehr persönliche Themen anzusprechen und Menschen anzuregen, eigene Ressourcen zu entdecken.
  • Die Ausbildung fördert Sie in Ihrer Persönlichkeitsentwicklung

Was sollten Sie mitbringen?

  • Die Bereitschaft, sich mit den eigenen Lebensthemen und dem eigenen Familiensystem innerhalb einer Ausbildungs- gruppe zu beschäftigen
  • Die Fähigkeit, eigene Stärken und Schwächen zu reflektieren
  • Geduld, Respekt und Akzeptanz für die Lösungswege anderer Menschen
  • Einfühlungsvermögen und Sprachfähigkeit

Was erhalten Sie?

  • Eine Ausbildung über eineinhalb Jahre an 15 Wochenenden
  • Die Möglichkeit, anspruchsvolle Beratungsprozesse zu begleiten und dafür eine angemessene Aufwandsentschä- digung zu erhalten
  • Regelmäßige Supervision
  • Ein Abschlusszertifikat

Was kostet die Ausbildung?

  • Pro Ausbildungswochenende (Freitag / Samstag) 100 € inkl. Übernachtung und Verpflegung
  • Zeit und Fahrtkosten zum Tagungsort Mainz

Ausbildungsleitung: Hartmut Schneider, Leiter Familie & Betrieb – Ländliche Familienberatung der EKKW

Ein Informationsseminar hat bereits am 8. März 2019 stattgefunden, leider ist unser Rundbrief zu spät für die Ankündigung.

Kontakt:
BAG Familie und Betrieb e.V. / Familie&Betrieb in Hessen: Helga Nuhn, Telefon 06691 23008 oder familieundbetriebekkw.de

 

 

Betriebskonzepte Sozialer Landwirtschaft - Einsteigerkurs

Betriebskonzepte Sozialer Landwirtschaft

Einsteigerkurs in Witzenhausen auf Herbst 2019 verschoben

Der ursprünglich für März geplante niederschwellige Einsteigerkurs musste auf Herbst 2019 verschoben werden, da die Finanzierung der Durchführung noch nicht gesichert werden konnte. Im Rahmen der Diskussion des Konzepts innerhalb der Operationellen Gruppe „Soziale Landwirtschaft in Hessen“ wurde die Durchführung an zwei verlängerten Wochenenden anstelle der ursprünglich geplanten 6-tägigen Blockwoche favorisiert. Die genauen Termine sind noch offen.

Das Konzept des Kurses, der sich sowohl an LandwirtInnen als auch SozialarbeiterInnen richtet, aber auch als Vertiefungskurs für Studierende der Ökologischen Agrarwissenschaften der Uni Kassel belegbar sein wird, ist im Rahmen des Hessischen EIP-Projekts in Arbeit und soll vorbehaltlich der noch nicht gesicherten Finanzierung als Testlauf in Witzenhausen stattfinden. Weitere Informationen erfolgen im nächsten Rundbrief. Inhaltlich steht neben der Vermittlung von Grundlagen die Ausgestaltung von Betriebskonzepten zur Sozialen Landwirtschaft im Mittelpunkt. Durch externen Input (Beratung, Soziale Arbeit) erweitern sich die disziplinären Kompetenzen. Die Ausarbeitung eines eigenen Betriebskonzepts erfolgt im Anschluss an den Blockkurs.

Kontakt: Dr. Thomas van Elsen, Thomas.vanElsenpetrarca.info, Tel. 05542-981655.

 

 


Bayern: Soziale Landwirtschaft - Seminar zur Betriebszweigentwicklung
29.1. -17.10.2019

Perspektiven für soziales Unternehmen auf Bauernhöfen.

Für mehr Informationen die untenstehenden Dateien anklicken.

 


Weiterbildung Soziale Landwirtschaft in Eberswalde

Die berufsbegleitende Weiterbildung zur Sozialen Landwirtschaft an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (HNEE) wird weiter angeboten!

Nachdem das ab September 2018 geplant gewesene Modul aufgrund zu weniger Anmeldungen nicht stattfand, nachdem – anders als die Pilotphase – der Kurs nunmehr kostenpflichtig ist, bleibt das Weiterbildungsangebot dennoch bestehen! „Termine werde festgelegt, wenn die kritische Zahl an Interessent*innen überschritten ist“, betonte Prof. Dr. Anna Maria Häring von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde auf unsere Meldung im letzten Rundbrief.

Weitere Informationen: www.weiterbildung-soziale-landwirtschaft.de

Ansprechpartner an der HNEE ist Martin Nobelmann       
(Tel. 03334-657358, martin.nobelmannhnee.de).

Handlungspädagogik

Weitere Infos zum Thema Handlungspädagogik gibt es hier.

Hof Hauser-Seminare

Die spirituelle und praktische Bedeutung der handwerklichen Arbeit für die gemeinsame Entwicklung von Erde und Mensch

Erster Kurs 2017/2018

Vier Wochenenden auf Hof Hauser in Wolfhagen bei Kassel

Weitere Informationen auf der Seite: www.handlungspaedagogik.org

Anmeldung bis zum 31.1.2017 unter hofhauserweb.de Betreff: Jetzt handeln

Ankündigungstext:

Handwerk und Freiheit

Für den autonomen Menschen ist eigenständiges Denken selbstverständlich. In der Zukunft wird eine handwerkliche Bildung des Menschen dafür ausschlaggebend sein, ob er ein selbständiges schöpferisches Verhältnis zur Welt aufrecht erhalten kann. Eine kultivierte gebildete Seele hat nicht nur Wissen sondern weiß auch Bescheid, wie es gehandhabt und in Wirklichkeit verwandelt wird.

Die ganze Persönlichkeit

Für die pädagogischen Aufgaben ist diese Vollständigkeit der Persönlichkeit von großer Bedeutung. Begriffe wie Freiheit, Authentizität, Vertrauenswürdigkeit und Wahrhaftigkeit werden daran gemessen, ob ein Mensch erkennt, was zu tun ist und dann auch tut was er sagt. Das ist freies Unternehmertum!

Bildung als Unternehmung

Bildungseinrichtungen sind Unternehmungen des Freien Geisteslebens. Daran kann ich mich erinnern, wenn ich etwas verwandeln will und ins Leben hinausgehe. In jedem Unternehmertum lebt die Verbindung von Wissen und Können. Und es kann einer Bildungseinrichtung in Zukunft nur gelingen, die Kinder und Jugendlichen „zur Welt“ und „auf die Erde“ zu begleiten, wenn sie eine wirksame und langfristige Beziehung zu einen Unternehmen des Landbaus pflegt.

Der Landbau als Bildungsort

Ein Bauernhof ist im Glücksfall noch ein differenzierter vielseitig vernetzter Lebensraum, in dem die wechselseitigen Beziehungen zwischen Landschaft, Klima, Böden, Pflanzen und Tieren, sowie der Bezug des Ganzen zur menschlichen Arbeit sichtbar und erfahrbar sind. Sie sind im Sinne von Goethes Bildungsidee noch relativ „vollständige Umgebungen“. Diese vielgestaltigen Höfe gehen jedoch in der Marktwirtschaft zugrunde. Ihre besondere Aufgabe, neben der Herstellung von Lebensmitteln auch Landschaften, Böden, die Elemente, Pflanzen und Tiere für die Zukunft weiter zu entwickeln und zu verwandeln geht dabei mit verloren. So kann der Bezug eines Hofes zu einer Schule, zum Hort oder Kindergarten ein Rettungsanker sein, um neue Assoziationen und freie Handlungsräume, zwischen Lebensmittelerzeugern und Konsumenten zu schaffen und die Entwicklungsaufgabe wieder gemeinsam zu ergreifen.

Wen wir ansprechen

Der Kurs wendet sich an ausgebildete Pädagogen und Landwirte/Gärtner, die sich in ihrem Arbeitsfeld die Weiterbildung des Menschen und die Weiterbildung der Arbeit vornehmen.

Unser Ziel

Durch Handlungspädagogik erschließt sich dem Pädagogen das praktische handgreifliche Leben und dem Landwirt wird die pädagogische Dimension seiner Kulturarbeit deutlicher.

Kursaufbau

Die Kurse beinhalten Übungen zur Landschafts- und Pflanzenbetrachtung, praktische Übungen in verschiedenen handwerklichen Bereichen wie z.B. dem Umgang mit Sense, Spaten, Heureutern, Laubheugewinnung oder Asche, sowie Denkanstöße zu den historischen, ökologischen und philosophischen Dimensionen der Handlungspädagogik und den Aufgaben der Zukunft.

Termine

Die Kurse finden am 31.03 bis 2. 4., am 30.06 bis 2.7., am 22.9. bis 24.9. und am 12.1.2018 bis 14.1.2018 von Freitag-Vormittag bis Sonntag-Mittag statt;

Kursleiter

Der Kurs wird auf dem Hof Hauser von Nicole Lillie, Thomas van Elsen, Peter Guttenhöfer und Manfred Schulze geleitet und begleitet.

Kosten und Fortsetzung

Kosten: 777,- Euro + Verpflegung und Unterkunft für vier Termine. Günstige Quartiere können vermittelt werden. Der Kurs wird fortgesetzt ggf. an anderen Orten und mit zusätzlichen Referenten.

Der Einladungstext lässt sich auch im Rundbrief 25, S.13f. wiederfinden.


Lehrveranstaltungen am FB 11 Ökologische Agrarwissenschaften an der Universität Kassel/Witzenhausen

Im Wintersemester wird das Wahlfach "Soziale Landwirtschaft" angeboten.

Rundbrief

Der Rundbrief Soziale Landwirtschaft kann hier kostenlos bestellt werden.

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