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Netzwerk Soziale Landwirtschaft Berlin/Brandenburg

 

Der Verein pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V. und der Fairmade Plus e.V. laden zu einer

Informationsveranstaltung zum Thema Bedarf und Perspektiven regionaler Produkte aus sozialer Landwirtschaft in Berlin/ Brandenburg ein.

Termin:
16.3.2012, 13.00 Uhr
Ort:                  
Saal im Restaurant „Zunftwirtschaft“, Arminiusstr.2, 10551 Berlin Moabit (nähe U-Bahnhof Turmstr.)

Diese Veranstaltung richtet sich an bestehende Firmen sozialer Landwirtschaft in Berlin/ Brandenburg, an interessierte kleine und mittlere Unternehmen, die sich in sozialer Landwirtschaft zukünftig engagieren wollen und an potentielle Kooperationspartner, insbesondere zur Weiterverarbeitung und zum Vertrieb solcher regionalen Produkte.

Eine besonderen Schwerpunkt bilden Informationen zum Bedarf und zu Entwicklungsmöglichkeiten für ökologisch hergestellte Produkte in Kooperation mit der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg.

Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen:

  • Welche frischen und weiterverarbeiteten Produkte können im regionalen Markt aktuell und langfristig vermarktet werden
  • Wer sind die wichtigsten Kooperationspartner in der Region und Berlin
  • Die Regionalmarke VON HIER, Intiative Bauer-sucht- Koch und andere Angebote von pro agro und FÖL
  • Perspektiven von Inklusion und sozialer Mehrwert als Marktfaktor

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Voranmeldung zu dieser Veranstaltung bei

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V.
Dorfstraße 10
14513 Teltow-Ruhlsdorf
Telefon 03328/ 33 767-0
Telefax 03328/ 33 767-69
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Gern können Sie uns vorab Ihre wichtigsten Fragen und das Profil Ihrer Firma übermitteln.

Dr. Gerd Lehmann
Geschäftsführer
pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes
im Land Brandenburg e.V.
Wolfgang Dannebaum
Vorsitzender Fairmade Plus e.V.

 


 

Das 3. Netzwerktreffen Soziale Landwirtschaft Brandenburg-Berlin wird am 19. Juni 2012  auf dem AWO Gut Kemlitz stattfinden, Gastgeber ist  Lutz Müller. Bitte merken Sie sich diesen Termin in Ihrem Kalender vor. Eine Einladung wird demnächst auf dieser Seite zu finden sein.

 


 

2. Netzwerktreffen am 1. März 2012, Gronenfelder Werkstätten gGmbH in Frankfurt(Oder)

Der "Informations- und Netzwerktag Soziale Landwirtschaft Brandenburg/Berlin" im November 2011 war ein erfolgreicher Auftakt. In Klosterfelde waren große Motivation und viel Energie spürbar, gemeinsam ein lebendiges Netzwerk Soziale Landwirtschaft Brandenburg-Berlin zu entwickeln. Hintergrund sind konkrete gemeinsame Anliegen der Akteure, deren Bearbeitung sich lohnt!

Am 1. März 2012 hat nun ein vereinbartes Folgetreffen stattgefunden. In Arbeitsgruppen wurde an den gemeinsam identifizierten Aufgaben und Themenschwerpunkten weitergearbeitet. Darüber hinaus hat Jochen Hanschel die Gelegenheit gegeben, den Bereich Landwirtschaft der Gronenfelder Werkstätten kennenzulernen. Hier werden mehr als 40 Menschen mit Behinderungen im Feldbau, in der Tierhaltung und in der Gärtnerei beschäftigt.

Hier kann das Protokoll der Veranstaltung sowie die Teilnehmerliste heruntergeladen werden.

Nähere Auskünfte können bei Marianne Nobelmann (HNE Eberswalde) angefragt werden:

Tel. 03334-657321, Marianne.Nobelmann[@]hnee.de

 


 

Bericht vom Auftakttreffen, 24. November 2011

Der erste Informations- und Netzwerktag Soziale Landwirtschaft Brandenburg fand am Donnerstag, 24. November 2011 von 9:30 Uhr bis 16 Uhr im Hiram Haus Neudorf e.V. in Klosterfelde statt. Dies ist eine Einrichtung für Alkoholabhängige. Es kamen rund 35 Teilnehmer vielfältiger Einrichtungen der Sozialen Landwirtschaft, aber auch der Beratung, Vermittlung, Wirtschaft und Forschung zusammen. Marianne Nobelmann führte strukturiert und gut vorbereitet durch das Programm. Gleich in der Begrüßung und Einführung nannte sie präzise die Ziele der Veranstaltung: Es sollte die Möglichkeit zum gegenseitigen Wahrnehmen und Erfahrungsaustausch bestehen, Interessierte sollten über Soziale Landwirtschaft informiert werden und der Bedarf zur Vernetzung sollte geprüft werden. Die Frage, ob sich aus der Veranstaltung ein Netzwerk bildet und wie dieses konkret aufgebaut und ausgestaltet werden soll, wurde offen in den Raum gestellt und sollte im Laufe des Tages von den Teilnehmern geklärt werden.

Nach der Vorstellungsrunde, in der bereits brennende Anliegen und Fragen der Teilnehmer genannt wurden, schloss sich ein informativer Teil an. Thomas van Elsen hielt einen Vortrag zum Stand der Sozialen Landwirtschaft in Europa und Deutschland und stellte bereits abgeschlossene und noch laufende Projekte vor. Abschließend veranschaulichte er exemplarisch die Vielfalt Sozialer Landwirtschaft anhand mehrerer Fallbeispiele.
Sybille Fuldner, Leiterin der Landwirtschaft des Hiram Hauses, stellte im Anschluss die Entstehungsgeschichte und das Konzept des Hiram Haus Neudorf e.V. vor und leitete damit in die nach dem Mittagessen stattfindende Hofführung über.

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Am Nachmittag war dann die aktive Mitarbeit der Teilnehmer in Kleingruppen gefragt. Auf Vorschlag von Marianne Nobelmann wurde zum einen der Status quo der Sozialen Landwirtschaft in Brandenburg ermittelt, zum anderen wurden darauf aufbauend Ideen und Vorschläge für die Weiterentwicklung identifiziert. Konkret arbeiteten die Arbeitsgruppen parallel an folgenden Fragen: Was sind die derzeitigen Herausforderungen der Sozialen Landwirtschaft in Brandenburg? Was sind ihre Stärken und Potenzial? Was sind Bedarfe der Soziale Landwirtschaft in Brandenburg und welche Handlungsmöglichkeiten und Arbeitsbereiche leiten sich daraus ab?
Aus den im Plenum vorgestellten Ergebnissen der Arbeitsgruppen wurden Themenschwerpunkte herauskristallisiert, die als Leitfaden für die weitere Netzwerkarbeit dienen sollen. Unter den Teilnehmern herrschte Einigkeit, dass die Begründung eines regionalen Netzwerks Soziale Landwirtschaft Brandenburg gewünscht ist und ein Folgetreffen in naher Zukunft stattfinden sollte. Marianne Nobelmann erklärte sich bereit, ein zweites Mal die inhaltliche Organisation und Moderation des Netzwerktreffens zu übernehmen. In Zukunft müsse die Koordination des Netzwerkaufbaus jedoch von Teilnehmern übernommen werden.

Die Teilnehmer hinterließen in einer Liste ihre Kontaktdaten, um per E-Mail das Protokoll der Auftaktveranstaltung, die Einladung für das zweite Treffen und die Teilnehmerliste zu erhalten.

 

Das Einladungsschreiben mit Programm und Wegbeschreibung kann hier heruntergeladen werden.
Hier findet sich das ausführliche Protokoll des ersten Treffens.

Kontakt: Dr. Marianne Nobelmann (HNE Eberswalde), Tel. 03334 – 657321, Marianne.Nobelmann[@]hnee.de
 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. März 2012 um 18:36 Uhr