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Social Farming
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Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft (DASoL)

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Entstehung, Ziel und Aktivitäten

Bereits während des ersten Strategieforums im SoFar-Projekt www.sofar-d.de/?strategieforum (2007) war die Frage nach dem Sinn einer Arbeitsgemeinschaft, die die verschiedenen Bereiche der Sozialen Landwirtschaft umfasst, diskutiert worden. Auf der Tagung „Praxis und Ziele Sozialer Landwirtschaft in Deutschland“ (2009) und zuvor bei Hofbesuchen sowie in Gesprächen mit Trägern der Sozialen Arbeit wurde immer wieder der Bedarf an Erfahrungsaustausch und Ansprechpartnern, das Interesse an Informationsmöglichkeiten und an Aus- und Weiterbildung angesprochen.

Daher ist eines der wichtigsten Ziele für 2011 die Ausgestaltung der „Deutschen Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft“ und deren Verstetigung über den Projekt-Zeitrahmen hinaus. Angestrebt wird – nach dem Vorbild der europäischen Arbeitsgemeinschaft Farming for Health – ein sich selber tragender Verbund, in dem „Prozessverantwortliche“ Aufgaben übernehmen.

Dies soll durch die Einrichtung und Weiterentwicklung thematischer und regionaler Netzwerke geschehen. Thematische Netzwerke sind u.a. die Intensivierung des Austauschs von Betrieben/Experten/Praktikern bestimmter Klientengruppen (z.B. Jugendliche, Suchtabhängige, Langzeitarbeitslose, alte Menschen), für die bisher noch keine Vernetzungsstrukturen bestehen. Weiter können Arbeitsgruppen zu Themen wie Aus- und Weiterbildung, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit oder „die Wirksamkeit Sozialer Landwirtschaft“ und „Anerkennung durch Kostenträger“ usw. entstehen.

Durch die Initiierung regionaler Netzwerke kann der Austausch von Akteuren angestoßen werden, um Maßnahmen zur Unterstützung Sozialer Landwirtschaft in einer Region zu fördern. Voraussetzung ist, dass sich Menschen finden, die die Initiative ergreifen, in einer Region oder bzgl. eines Themas aktiv zu werden und „Prozessverantwortung“ übernehmen. Im Rahmen des Projekts wird der Start thematischer und regionaler Netzwerke unterstützt, indem Aktivitäten im Rundbrief und auf der Website sichtbar gemacht werden und bei der Organisation geholfen wird.

Über den Menüpunkt „Links“ www.soziale-landwirtschaft.de/index.php/links sind verschiedene Initiativen und Akteure aufgeführt, die die Soziale Landwirtschaft bereits als thematische Netzwerke unterstützen. Regionale Netzwerke haben sich inzwischen in Bayern, Thüringen, Brandenburg/Berlin, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen entwickelt (siehe eigene Menüpunkte).

Der Aufbau weiterer Netzwerke ist in Planung. Bei Interesse an weiteren regionalen und thematischen Netzwerken nehmen Sie bitte gerne mit uns Kontakt auf!
 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. November 2015 um 16:55 Uhr