soziale-landwirtschaft

Social Farming
E-Mail Drucken

Perspektiven

Wenn es gelingt, Unterstützer aus dem Bereich Sozialer Träger für die Verstetigung einer Datenbank zu finden, soll in einem angestrebten 2. Projektjahr in 2010 u.a. eine Vollerhebung Sozialer Landwirtschaft in Deutschland erfolgen. Eine solche Adresskartei dient dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung zur gegenseitigen Unterstützung solcher Hofgemeinschaften, landwirtschaftlichen Betriebe und Gärtnereien, die sich im sozialen Bereich engagieren. Darüber hinaus kann sie als Informationsplattform zur individuellen Vermittlung benachteiligter Menschen auf Höfe dienen. Die zunächst auf ökologisch wirtschaftende Betriebe konzentrierten Aktivitäten können bei Bedarf stufenweise um konventionell wirtschaftende Höfe erweitert werden. Die Konzentration auf die Ökologische Landwirtschaft in der Startphase ist sinnvoll, da hier überschaubare Strukturen sowie Voruntersuchungen vorliegen und in hohem Maße Erfolgsaussichten bestehen, die für eine spätere Ausweitung nutzbar sind.

 

Die Ergebnisse der Recherchen stehen dem in Gründung begriffenen Netzwerk „Zusammen schaffen wir was“ (www.zusammen-schaffen-wir-was.de) zur Verfügung, das nach Wegen zur Finanzierung einer bundesweit operierenden Koordinations- und Beratungsstelle sucht. Diese will Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen dabei unterstützen, passende Arbeits- und optimale Fördermöglichkeiten zu finden und möchte Landwirten und Gärtnern dabei helfen, entsprechende Arbeitsplätze einzurichten. Die Entwicklung im benachbarten Ausland (z.B. Flandern, Holland) zeigt, dass eine solche Vermittlungsstelle die Entwicklung Sozialer Landwirtschaft wesentlich voranbringen kann. Die Initiative ist ein wichtiger Mosaikstein beim Aufbau und bei der Verstetigung einer Vernetzungsstruktur für ökologisch wirtschaftende soziale Landwirtschaftsbetriebe.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 21. August 2009 um 12:29 Uhr